Der Weg ist das Ziel

2008-08-07 12:03:32 - Bauen-Wohnen.Net

Sorgfältig angelegte Wege verbinden nicht nur das Haus mit zentralen Stellen des Gartens, sie prägen auch das optische Erscheinungsbild und tragen zu einem positiven Gesamteindruck der grünen Oase bei. Foto: OBI/News-Reporter.NET
 

Schippe raus, und fertig ist der Gartenweg? Nein. Immerhin trägt ein Weg in hohem Maße zum Erscheinungsbild des gesamten Gartens bei. Sorgfältige Planung steht also am Anfang allen Handelns. Wo soll der Weg hinführen? Wie breit muss er sein? Welcher Belag ist der richtige? Und welches ist das geeignete Werkzeug? Doch Schritt für Schritt: Die Streckenführung des Weges ist entscheidend. Meist bieten sich bereits ausgetretene Pfade im Garten an, um dem Weg eine Richtung zu geben. Schnurgerade Wege bergen die Gefahr, dass die grüne Oase aufgeteilt aussieht. Kurven hingegen wirken natürlich und lockern auf.

Ist die Streckenführung festgelegt, kommt die Schaufel zum Einsatz. Der weiche Mutterboden muss etwa 20 Zentimeter tief ausgehoben werden, um einen tragfähigen Untergrund zu schaffen. Ein späteres Absenken oder Verrutschen des Belages lässt sich vermeiden, indem die Erde für den zukünftigen Weg sorgfältig verdichtet wird. Dies geschieht am besten mithilfe einer Rüttelplatte. Sie drückt den verbleibenden Mutterboden fest an. Im gut sortierten Baumarkt, beispielsweise bei Obi, können die speziellen Platten für wenig Geld ausgeliehen werden. Anschließend wird der Belag aufgetragen. Ein Kiessand- oder Splittsand-Gemisch bietet sich besonders an, da diese Tragschicht die Last aufnimmt und gleichmäßig zur Seite und auf den Boden verteilt.

Ob Kies, Splitt, Natursteinplatten oder Rindenmulch – die Möglichkeiten, einen Gartenweg zu gestalten, sind vielfältig. Jedes Produkt hat seine Vorteile. Kies beispielsweise ist wetterfest, Splitt ist preiswert, Natursteinplatten wirken sehr natürlich, und auf Rindenmulch läuft es sich wie im Wald. Falls Unkraut die Freude am neu angelegten Gartenweg mindern sollte: Mit kochendem Wasser kann dieses Problem beseitigt werden. Weitere Tipps rund um Haus und Garten gibt es im Internet unter www.obi.de. (News-Reporter.NET/JM)

 
 
 

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