Mehr als ein Anliegen
2008-08-18 13:22:36 - Umwelt-Reporter.Net
Immer mehr touristische Betriebe in Tirol setzen auf Ökologie. Erneuerbare Energien, Solaranlagen und Niedrigenergiehäuser sind auf dem Vormarsch. Das Biohotel Florian in Reith bei Kitzbühel gehört österreichweit zu den Pionieren des Öko-Tourismus. Das Hotel wird mit Energie aus Windkraft, Solaranlagen, Kleinwasserkraftwerken und Biodieselanlagen versorgt. Milch wird in Großgebinden angeliefert, Obst und Gemüse in Mehrweg-Verpackungen, und Reinigungsmittel sowie Toilettenpapier tragen das österreichische Umweltzeichen. Mülltrennung wird ganz großgeschrieben, in allen Zimmern befinden sich Trennbehälter, und nach der Trennung verbleibende Abfälle und Verpackungen werden einer Weiterverwertung zugeführt.
Das Bergrestaurant Sunnalm im Skigebiet Rifflsee (Pitztal) ist zur Zeit das höchstgelegene Passivenergiehaus im Alpenraum. Auf 2.300 Meter Seehöhe gelegen, ist der Baukörper zum größten Teil aus Holz und Glas. Solar- und Erdwärmetechnik ermöglichen den völligen Verzicht auf fossile Brennstoffe. Dadurch ergibt sich eine jährliche Ersparnis von etwa 37.000 Liter Heizöl.
Als größter Beherbergungsbetrieb Österreichs trachtet der Österreichische Alpenverein danach, seine Hütten zu vorbildlichen Betrieben im Hinblick auf die Umwelt zu machen. Als Anreiz für die Betreiber wurde das Hüttengütesiegel geschaffen, welches die Erfüllung besonderer Umweltauflagen wie umweltfreundliche Energie und Energiesparmaßnahmen, Abfallvermeidung und -Entsorgung sowie saubere Hüttenumgebung erfordern. Alpinhütten werden zunehmend mit biologischen Kläranlagen zur ordnungsgemäßen Reinigung der Abwässer ausgestattet. Weitere Informationen gibt es unter www.tirol.at. (News-Reporter.NET/JM)




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