Hüftgoldmedaillen vermeiden

2008-07-10 13:53:30 - Gesundheits-Reporter.Net

Damit aus den olympischen Ringen keine Rettungsringe auf den Hüften werden, empfiehlt die Techniker Krankenkasse gesunde Snacks zum Fernsehsport. Foto: Techniker Krankenkasse/News-Reporter.NET
 

Das nächste große Sportereignis wirft seine Schatten voraus: Wenn am 8. August 2008 die 29. Olympischen Sommerspiele in Peking beginnen, nehmen auch hierzulande Millionen Sportfans auf den Zuschauerrängen vor den Fernsehgeräten Platz, um ihren Sportstars beim Ringen um die Medaillen zuzuschauen. Neben einer umfangreichen Dekoration in den Landesfarben ist für die meisten die richtige Verpflegung wichtigste Grundlage, um die Spiele zu genießen. Nach Ansicht der Techniker Krankenkasse (TK) bilden Fernbedienung, Bratwurst, Chips und Bierkrug allerdings kein Dreamteam. „Natürlich bietet es sich gerade im Sommer an, zum Olympia-Gucken den Grill anzuwerfen. Aber es müssen ja nicht immer große Fleischberge auf dem Rost landen, es gibt auch Gemüsesorten wie Kartoffeln, Zucchini und Paprika, die sich gut zum Grillen eignen“, empfiehlt Maike Schmidt, Ernährungswissenschaftlerin bei der TK.

Damit nach den 17 olympischen Wettkampftagen im (Medaillen-) Spiegel nicht auch noch eine Hüftgoldmedaille erscheint, kann man sich in Sachen gesunder Ernährung einiges von den Olympia-Gastgebern in Peking abgucken. Denn die chinesische Küche setzt auf einen ausgewogenen Mix aus Fleisch bzw. Fisch und Gemüse. „Schaschlik-Spieße mit magerem Geflügelfleisch oder Meeresfrüchten, Paprika, Zwiebeln, Zucchini oder Aubergine sind zum Beispiel eine gute Alternative zum Schweinenackensteak“, so Schmidt.

Auch für den Fall, dass die Wetterlage kein günstiges Grillklima bietet, hat die Ernährungsexpertin ein paar Snack-Tipps für den gelungenen Fernsehsport parat: „Datteln mit magerem Schinken umwickelt, Gemüse und Dipp, Geflügelfrikadellen, gefüllte Tomaten und Käse-Weintrauben-Spieße lassen sich gut vorbereiten und portionieren.“ Maike Schmidt warnt allerdings vor zu großen Mengen auf dem Tisch, denn gerade beim Fernsehen lauert die Gefahr unkontrollierten Zugreifens: „Durch das Geschehen auf dem Bildschirm ist man abgelenkt, man achtet nicht auf sein Sättigungsgefühl und isst mehr, als man eigentlich braucht“, so die Ökotrophologin. Stattdessen also lieber eine vernünftige Portion Olympia-Snacks auf einem Teller vorbereiten. (News-Reporter.NET/SV)

 
 
 

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