Jan Smits kann wieder lachen!
2008-08-05 16:39:25 - Gesundheits-Reporter.Net
Zusammen mit seinem Diabetologen freut sich der 74-jährige ehemalige Sanitär- und Heizungs-Großhändler darüber, dass er seinen rechten Fuß behalten hat, der ihm eigentlich schon amputiert werden sollte.
Jan Smits ist einer von Millionen Zuckerkranken. Schmerzende Füße und schlecht heilende Wunden sind eine der häufigsten „Nebenwirkungen“ der Zuckerkrankheit. Bei Jan Smits hatte sich der Mittelfußknochen durch die Fußsohle gebohrt, entzündet, und die Wunde wollte sich nicht wieder schließen. Diabetologe Dr. Peter Nitsche: „Krankheitstypische Nervenstörungen führen dazu, dass die Muskeln ohne Gefühl sind und die Kontrolle über den Fuß verlieren. Senkfuß, Hammerzehen und zusätzliche Hornhautstellen sind die Folgen, die sich dann zu Entzündungen und offenen Wunden entwickeln können.“ Amputation ist in vielen Fällen die letzte Lösung.
Warum Jan Smits seinen Fuß behalten hat? – Im Kölner XCell-Center hat er seine Zuckerkrankheit mit körpereigenen adulten Stammzellen behandeln lassen. Dafür wird zuerst der Beckenknochen punktiert, sodass Blut und Stammzellen aus dem Knochenmark fließen. Smits: „Davon ist außer einem Pieks nicht viel zu merken.“ Die Stammzellen werden anschließend geprüft und konzentriert, bevor sie per Katheter durch eine Beinarterie zur Bauchspeicheldrüse wieder in den Körper gelangen. Smits begeistert: „Dabei kann man über einen Bildschirm sogar völlig schmerzfrei zusehen.“ Zwei zusätzliche Injektionen in die Beine vervollständigen die Behandlung. Ergebnis: Schon nach wenigen Tagen konnte Jan Smits feststellen, dass seine Bauchspeicheldrüse wieder mehr Insulin produzierte. Heute muss er nur noch die Hälfte von dem spritzen, was er vor der Stammzellenbehandlung gebraucht hat. Und der Fuß? Jan Smits: „Die Wunde hat sich von Tag zu Tag mehr geschlossen. Wenn das so weitergeht, dann kann ich in vier Wochen wieder Golf spielen – auf zwei gesunden Füßen ...“ (News-Reporter.NET/UM)




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