Eigenheim als zweite Rente

2008-05-30 08:53:42 - Bauen-Wohnen.Net

Wer frühzeitig in die eigenen vier Wände investiert, profitiert im Alter von niedrigen Kosten fürs Wohnen. Foto: News-Reporter.NET
 

Viele Bundesbürger erwarten für ihren Ruhestand sinkende Renten. Manche denken sogar an Altersarmut, an drohende finanzielle Lücken und Einschränkungen bei der Lebensqualität. Viele wissen, dass sie selbst etwas tun müssten, aber noch nichts oder zu wenig getan haben. Diese Tatsache gewinnt immer mehr an Bedeutung, weil es mittlerweile ein Muss ist, selbst etwas für seinen wohlverdienten Ruhestand zu tun. „Mut zur Lücke“ ist an dieser Stelle die falsche Strategie.

Vier Fünftel aller Bürger und sogar 90 Prozent derer, die Wohneigentum anstreben, halten Immobilien für eine gute und sichere Altersvorsorge, aber nur 43 Prozent wohnen im eigenen Zuhause, teilt die Deutsche Bausparkasse Badenia mit. Doch wer den Schritt in Richtung Wohneigentum getan hat, weiß um die Vorteile: Mieter profitieren zwar in jungen Jahren von einer vergleichsweise niedrigeren Belastung, müssen die Zeche dafür aber im Alter zahlen. Bei Wohneigentümern ist es genau umgekehrt. Die anfängliche Belastung durch Zins- und Tilgungszahlungen reduziert sich im Laufe der Jahre. Bis zum Renteneintritt ist in der Regel das Darlehen zurückgezahlt, der Geldbeutel wird spürbar entlastet. Die Wohnkosten des Mieters dagegen können bei Renteneintritt aufgrund steigender Mieten und sinkender Renten bis zu 40 Prozent seines verfügbaren Einkommens betragen, ganz besonders dann, wenn dieser nicht in eine zusätzliche Altersvorsorge investiert hat.

Mit dem eigenen Zuhause schlagen die Besitzer gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe: Sie profitieren in jungen Jahren von einer hohen Lebensqualität in den eigenen vier Wänden, die ihnen vielerlei Entfaltungsmöglichkeiten bieten, und im Alter von niedrigen Kosten fürs Wohnen, weil sie keine Mietbelastung tragen müssen. Wenn man eine Immobilie in die private Vorsorge einbauen möchte, sollte man am besten früh ein solides Fundament schaffen. Jeder dritte Bundesbürger setzt dabei aufs Bausparen und damit auf die Sicherheit seiner Anlage. Zusammen mit Zinsen und gegebenenfalls staatlichen Prämien können Bausparer sich schnell ein stattliches Guthaben aufbauen. (News-Reporter.NET/as)

 
 
 

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