Rente vom Chef

2008-06-02 12:44:54 - Verbraucher-Reporter.Net

Die betriebliche Altersvorsorge (bAV) spielt bei der Einstellung von Fachkräften eine immer größer werdende Rolle. Grafik: WW-press
 

Wer die bestmögliche Altersvorsorge anstrebt, sollte neben der privaten (z.B. Riester-Rente) auch die betriebliche Altersvorsorge (bAV) nicht vernachlässigen. Neue Möglichkeiten eröffnen sich derzeit vor allem dem qualifizierten Nachwuchs. Hintergrund: Das Angebot an Fachkräften auf dem Arbeitsmarkt ist in den letzten Jahren zurückgegangen. Viele Großunternehmen können ihren Personalbedarf schon jetzt nicht mehr decken. Technische Berufe werden am häufigsten gesucht. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des F.A.Z.-Instituts und der Victoria-Versicherung. Der Wettbewerb um die besten Köpfe hat begonnen. Viele Arbeitnehmer glauben, deswegen höhere Gehaltsforderungen stellen zu können. Doch laut der Studie gehen Unternehmen einen anderen Weg. Als Alternative bieten sie Aufstiegsmöglichkeiten und Weiterbildung, aber auch „eine ganz oder anteilig arbeitgeberfinanzierte Betriebsrente”, heißt es in der Studie. Schon seit dem 1. Januar 2002 können Mitarbeiter von ihrem Arbeitgeber ein Angebot für eine bAV verlangen, wenn sie eigenes Entgelt – z.B. Urlaubs- plus Weihnachtsgeld – in Anwartschaften umwandeln wollen. Der Arbeitgeber muss ihnen mindestens ein Vorsorgeprodukt anbieten und die Gehaltsumwandlung in Höhe von bis zu vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze durchführen. Eine weitere Möglichkeit ist die Direktversicherung. Dabei wird der Arbeitgeber beauftragt, einen Teil des Bruttogehaltes in die Direktversicherung einzuzahlen. Beiträge von jährlich bis zu 4.320 Euro sind steuerfrei. Steuern werden erst fällig, wenn die Betriebsrente ausgezahlt wird. Weil mit dem Eintritt in den Ruhestand die Einkünfte in der Regel deutlich geringer sind als im Erwerbsleben, ist der Steuersatz niedriger. Wer eine optimale Lösung sucht, sollte ein Beratungsgespräch mit den Fachleuten der Victoria vereinbaren. Wegen ihres ausgezeichneten Kundenservices erhielt sie vom TÜV Saarland die Note „gut”. (News-Reporter.NET/SV)

 
 
 

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